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Drohne im Winter fliegen

Daniel 0

Inhalt

  1. Kann ich meine Drohne im Winter fliegen?
  2. Was kann man gegen Wärmeverlust des Akkus tun?
  3. Drohne im Winter fliegen, aber nur die halbe Zeit
  4. Das Problem mit dem Propeller
  5. Starten und Landen
  6. Sollte ich bei Regen fliegen?
  7. Zusammenfassung und Fazit
  8. Weiterführende Links

Kann ich meine Drohne im Winter fliegen?

Diese Frage hat uns per Email erreicht. Jedes Jahr aufs neue stellen sich Drohnenflieger diese Frage: Kann ich meine Drohne im Winter fliegen? Worauf solltet Ihr achten und welche gefahren kann das mit sich bringen?

Es gibt dabei einiges zu beachten, denn die kälte verbirgt so einige Tücken für die Elektrik. Das heißt z.B. wenn der Akku zu kalt wird entleert er sich schneller da die kälte dem Akku die wärme entzieht, das kann sogar binnen Sekunden der Fall sein.

Was kann man gegen Wärmeverlust des Akkus tun?

Versucht den Akku warm zu halten indem ihr ihn nicht in einer separaten Tasche mit euch herumtragt, sondern am besten am Körper z.B. in der Jackentasche. Dadurch verliert der Akku nicht so schnell an wärme und es besteht dann die Gefahr dass eure Drohne abstürzt. Die Temperatur sollte ca. 15 grad nicht unterschreiten, dann kann es auch gerne -20 Grad Außentemperatur haben, das ist dann auch nicht so entscheidend. Bei DJI Drohnen gibt es auch die Möglichkeit sich die Akkutemperatur am Handy-Display über die App Einstellungen der DJI Fly App anzeigen zu lassen.

DJI APP
DJI APP

Das heißt: Drohne im Winter fliegen, aber nur die halbe Zeit

Neben dem aufwärmen bzw. warmhalten des Akkus ist es wichtig zu beachten dass dich die Flugzeit bei kalten Verhältnissen um die Hälfte reduziert. Bei der DJI Fly App wird am oberen Rand die restliche Flugzeit angezeigt, wenn ihr da bei 50% seid, solltet ihr den Rückflug antreten, da sich der Akku auch schneller entladen kann als angezeigt.

Daher empfiehlt es sich immer noch einen zweiten Akku z.B. für die Mavic Air 2 dabei zu haben um das volle Flugerlebnis genießen zu können.

Das Problem mit dem Propeller

Die Propeller werden kälter als die Außentemperatur weil die Rotation Winde erzeugt die den Propeller vereisen können. Sie frieren schlichtweg ein und die Drohne kann abstürzten. Wir empfehlen auf jeden fall die Aufnahmen vor dem Flug zu planen und nicht spontan Motive zu suchen. Nebel und Minusgrade verstärken bzw. beschleunigen den Vereisungsprozess der Propeller. Also am besten nicht zu weit oder zu hoch fliegen und immer auf Sicht.

Starten und Landen

Achtet darauf dass der Start und Landeplatz nicht verschmutz ist oder gar Schnee liegt. Am besten nutzt ihr ein Landepad für Drohnen, damit kein Schnee oder Schmutz aufgewirbelt wird und die Sensoren der Drohne keine Probleme mit dem Untergrund bekommen, sonst kann es passieren dass die Drohne z.B. 2 Meter neben des Homepoints (oder Startpunktes) landet.

Landepad
Landepad

Bevor es dann mit dem Flug richtig losgeht solltet ihr die RTH (Return to Home) Funktion eurer Drohne testen. Dabei prüft ihr auf jeden Fall wie viele Satelliten mit eurer Drohne verbunden sind um sicherzustellen dass RTH auch funktioniert. Generell gilt: Je mehr Satelliten desto besser. Während des Fluges ist es auch wichtig dass ihr die Drohne nicht aus den Augen lasst und immer auf Sicht fliegt.

Sollte ich bei Regen fliegen?

Bei Feuchtigkeit oder sogar Regen empfiehlt es sich die Drohne nicht zu fliegen und eingepackt zu lassen. Sei die Kulisse oder der Ausblick noch so schön.

Zusammenfassung und Fazit

  • Versucht den Akku warm zu halten
  • Beobachtet dazu die Temperatur des Akkus
  • Die Flugzeit ist im Winter ca. um die Hälfte reduziert, also bei 50% Restkapazität zurückfliegen
  • Vor Richtigen Flug die RTH Funktion (Return to Home) testen
  • Darauf achten dass die Propeller nicht vereisen
  • Nicht bei Feuchtigkeit oder Regen fliegen

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Eine sehr gute Einführung in die DJI Fly App bekommt bei drohnen.de unter diesem Link

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